Castlecamp Kaprun

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In malerischer Lage im Pinzgau liegt über dem gleichnamigen Dorf die Burg Kaprun, letzten Samstag und Sonntag Treffpunkt von webinteresierten Touristikern aus allen deutschsprachigen Ländern. Hoteliers, Tourismusmarketer, Fremdenverkehrsler , IT-Fachleute, Webdesigner und Berater – etwa 40 Frauen und Männer, die sich zwei Tage lang über Tendenzen,Ideen und Technik austauschen wollen.

Ambiente toll, bis zum eigenen Burgkater.

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Das Camp wurde am Freitagabend wurde im Dorfkrug eingeläutet. Hauptthema: die letzten Erfahrungen und besuchten Barcamps.

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Foto tourismus-zukunft, cc-share alike

Nun die Sessions:

Web 2.0 oder “Der Kapruner Wirtsstammtisch” beschäftigte sich mit dem Einsatz von Web 2.0 im Hotelmarketing.

Toll war die Auswertung der eigenen Erfahrungen durch die Betreiber des Berghotel Zirm (www.berghotel-zirm.com). Offensichtlich war die Begeisterung, mit der die jungen Familienangehörigen Blogs, Fotos und Videos nutzen. Ihre Erfahrungen zeigen eine verbesserte Stammkundenbindung, gute Ergebnisse in der Neukundengewinnung. Logischerweise ist auf einem Barcamp die Mehrzahl der Teilnehmer der festen Überzeugung, daß ein Blog zur Marketingarbeit eines Hotels gehört. Es wurde aber auch auf einige subjektive Bedingungen hingewiesen, die man vor dem Start beachten sollte (Zeitaufwand, der Willen und die Fähigkeit sich in eine Onlinekomminikation mit seinen Kuden einzulassen, Zielgruppenrelevanz etc.).

Ein kurzes Protokoll der Session findet sich auf dem Blog von Tourismus-Zukunft.

Hier stichpunktartig angerissene Themen:

  • Hotelwebsites sind Standard
  • Gehört ein Blog jetzt unbedingt dazu oder nicht
  • Unterschied Newsletter und Blog
  • Blog und Googleranking – SEO
  • Beziehungsaufbauzum Kunden, Familienbetrieb, Blog

Hotelguide.com

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Durch Dr. Andreas Liebrich, Luzern, wurden Forschungsergebnisse (überwiegend aus der Schweiz) zum Buchungs- und Suchverhalten in Vorbereitung auf den Urlaub präsentiert. Vielleicht kommt die Präsentation noch auf Slide.

Danach haben Uwe Frers (tripsByTips) und ich eine Session zu Social Networks moderiert.

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Uwe hat die Entwicklung und die Idee der Facebook App “Gedankenreise” erläutert. Die Diskussion lief dann um ROI, ob nur Investition in  die Zukun ft oder schon jetzt ertragreich. Am Ende war der Tenor, daß erfolgreiches Marketing an den Social Networks nicht vorbei kommt. Facebook hat zur Zeit dabei wegen seiner Offenheit und den vielen verschiedenen Interaktionsangeboten die Nummer 1 unter den SN ist.

User Generated Content – Chance oder Probleme

  • Ed Wohlfarth : Die 3 meistbewerteten Hotels haben den Bewertungsbutton schon auf der homepage
  • tags und ugc, anderer name dafür – welcher Hotelier versteht denn das Fachchinesisch
  • wo ist ugc schädlich, man muß schon auf die “Nachbarschaft” achten
  • Syndication des UGC

Destinationmarketing, virtuelle Welten

  • Reinhard Lanner :gefunden werden ohne gesucht worden zu sein – das Lammertal und Legoland – wie man mit unerwarteten Suchbegriffen bei Google vorne sein kann
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  • online zu offline – Lesezeichen (auf Papier) als Aufforderung Feedback auf UGC-Sites (Holidaycheck, Tripadvisor, flickr, youtube usw.) zu geben
  • wer putzen kann, kann auch bloggen
  • http://www.tiscmedia.at/
    • Flug durch Straßen in einer virtuellen Welt, Interaktion mit Avataren – “Flightseeing”
    • Einsatz im Internet, stationär oder auf Messen
    • erster Einsatz in einer Ausstellung im Museum der Stadt Berlin ab November

Pressearbeit im Tourismus

  • Medienbruch
  • der persönliche Kontakt zum Journalisten am wichtigsten
  • special interest Medien, Techis, Social Press Room, Social Media Release, viele verschiedene RSS
  • Blogger und Presse

Am zweiten Tag dann

Social Web

Daniel Amersdorfer von www.tourismuszukunft.de schreibt gerade seine Diplomarbeit zu diesem Thema und moderierte diese Session

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  • Kontakte in der realen Welt – virtuellen Welt, wie verbunden, wie entwickelt sich eins aus dem anderen
  • “Ambient awereness” – siehe den Artikel in der New York Times
  • Twitter als virtuelles Dorf (Hannes Offenbacher, Wien) oder Blick aus dem Augenwinkel (Helge Fahrnberger, auch Wien)
  • muss jede Destination überall drin sein ?
  • Manpower, Zielgruppe, Stakeholder geben dazu den Ausschlag
  • Zukunft der Intermediäre

Prospekte Österreichwerbung

Christian Lendl (www.austria.info)

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cc by kwentin
  • neue Technik entwickelt, super bedienungsfreundlich für beide Kundenseiten der Österreichwerbung – die Reisenden und die Leistungsanbieter,
  • aber noch nicht online, kommt erst mit dem Relaunch der Website in nächster Zeit

OSM – OpenStreetMap

Helge Fahrnberger

  • die Zukunft der Onlinekarten, weg von kostenpflichtigen Angeboten,
  • durch kommerzielle Angebote nicht erreichbare Datentiefe und Schnelligkeit
  • die Wikipedia der Karten

Abschließend:

Eine tolle Veranstaltung. Bitte nächstes Jahr wieder.

Danke, Rainer.

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Für die tollen Fotos Dank und Anerkennung an Christian Lendl (_dChris), Konrad Wentin (kwentin) und den Freunden von Tourismuszukunft.

Noch mehr tolle Fotos auf flickr.com unter dem tag castlecamp08.