Marketing, Social Networks
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Durch einen Blogbeitrag von Daniel Ammersdorfer auf Tourismus-Zukunft aufmerksam geworden, habe ich mal kurz ( wirklich nur kurz, kein Anspruch auf Vollständigkeit) recherchiert, welche Hotels den eigene Apps auf Facebook anbieten. Ausgenommen habe ich erstmal die Hotelportale oder Reiseportale. Die sind mehr oder weniger alle vertreten.
Ergebnis: 3 Apps für Hostels (wobei scheinbar Hostelbook und Backpacker den gleichen Anbieter haben) und 2 Hotels. Irgendwie bescheiden.
Pages und Profile gibt es natürlich mehr.
Im Detail:

HI-Hostels, die von D.A. erwähnte App.
Man kann
- zu einem Hostel, in dem man gebucht hat, sehen welche anderen FB-User mit dieser App auch zu dieser Zeit dort sind,
- seine Reiseeindrücke mit anderen teilen,
- Einschätzungen andere HI-Nutzer und Hostel Photos sehen
- Aktivitäten planen
Ausgewiesen sind monatlich 3.094 aktive Nutzer.
Backpacker und Hostelbook.com erscheinen als unterschiedliche Apps in der App-Liste. Bei der Installation erscheint jedoch die gleiche Anwendung. Besser gesagt erschien sie nicht. Mehrfache Versuche der Installation scheiterten. Woran es liegt ? Eventuell die Umstellung der Facebook Policies und der API ?

Mit ausgewiesenen 12.322 monatlich aktiven Nutzern bei Backpacker und 166 bei hostelbook.com muss es ja mal geklappt haben.

Man kann:
- eine Freundesliste erstellen
- Informationen über Reiseziele erhalten, indem man Feedback ehemaliger Reisender zu diesem Ort erhält
- man kann Buchungen vornehmen
- man sieht, wer aktuell im Hostel eingebucht ist.
Dann sind als Hotels noch Tablet Hotels zu nennen.

Mit 868 monatlich aktiven Nutzern gar nicht so schlecht.
Holiday Inn hat auch eine App im Angebot – die aber nicht funktioniert. Mit 8 monatlich aktiven Nutzern ist der Erfolg auch mehr als bescheiden.
Meine Schlussfolgerung – hier spielt die Zielgruppe die dominante Rolle. Die Mehrzahl der aktiven FB-Nutzer weltweit ist wohl im Hostel-Alter. Die etwas älteren nutzen dann eher die Preisvergleichsportale oder gehen über Bewertungsplattformen. Buchungen bei Hotels erfolgen über die etablierten Kanäle (direkt on- oder offline, GDS, TMC u.a.). FB ist ein soziales Instrument und ist im Moment noch nicht wirklich in der Lebenswelt der 30+ angekommen. Das wird sich ändern, so daß man allen Suppliern nur empfehlen kann erste Erfahrungen zu sammeln um ein Gefühl für das Medium zu bekommen.

Ein “must” sind die sozialen Netzwerke für alle Arten von Communitys. Man kann natürlich in stolzer Haltung auf seine Einmaligkeit pochen und eine “Insel” bleiben, nur verschenkt man dann kurzfristig Kundenpotential und ist mittel- und langfristig aus dem Rennen. In Deutschland exerziert das recht gut Triphunter als Shopping Club vor. Die Mitgliederakionen auf Wer-Kennt-Wen oder die Ads auf Facebook sprechen für sich. Das Shopping-Club-Prinzip wird dabei wohl deutlich aufgeweicht, aber wen störts, wenn der Umsatz stimmt und die Kunden zufrieden sind.

Gespannt bin ich auf die Resonanz auf die App von TripsByTips. Die Berliner Reisecommunity plant eine “virtuelle Reisemöglichkeit”, also eine App aus dem Game- und Fun-Bereich. Eigentlich war man ja schon fertig, dann stellte Facebook jedoch seine Policy für Apps um und Mehrarbeit wurde notwendig um die Viralität der Anwendung auch unter den neuen Bedingungen zu gewährleisten. Einige Blicke auf die App hatte ich schon und auch interessante Gespräche mit dem Geschäftsführer Uwe Frers und dem Entwickler Gereon Frisch. Mehr dazu bei Freischaltung der App.
admin @ August 20, 2008
Marketing, Social Networks
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Für Marketingspezialisten mit einem Werbebudget, das sie in Facebook einsetzen möchten, bietet FB sowohl integrierte als auch Self-Service Lösungen um breite Schichten der FB-User zu erreichen. Abhängig vom Budget kann man für einige Dollars mit einem kurze Zeit laufenden Ad starten oder einige Hunderttausend Dollar für eine maßgeschneiderte “gesponserte Gruppe” in Facebook ausgeben.
Social Ads

Social Ads ersetzten im November 2007 Facebook Flyers, als Facebook die Seiten einführte. FB bietet dabei Werbetreibenden die Möglichkeit auf CPC oder CPM- Grundlage die Werbung zu buchen, je nach Wunsch der Werbeabteilung. Dieses Werbemittel bietet sehr mächtige Möglichkeiten der gezielten Werbung. Beim Anlegen der Werbung kann man sein Zielpublikum nach Alter, Geschlecht, Wohnsitz, Keywords, Bildungsstand, Arbeitsplatz, politischer Ausrichtung und Beziehungsstatus eingrenzen.

Social Ads ist komplett im Self-Service einrichtbar und bietet Echtzeitfeedback über die Größe der gewählten Zielgruppe und die wahrscheinliche Bandbreite der Kosten für die Schaltung der Werbung.

Social Ads bieten ebenso die Platzierung in dem News Feed, wo man deutlich bessere Click-Through-Raten erhält. Ebenso kann man die Social Ads an Freunde der User schicken, die sich für die Marke durch die Facebook Page (Seite) oder durch Facebook Beacon interessiert haben. Auch diese Ads haben eine bessere Conversion.
Integrierte Möglichkeiten

Wenn Sie ein größeres Budget haben (so ab 50.000 USD aufwärts) arbeitet FB mit Microsoft zusammen um die Bedürfnisse solcher Großkunden zu befriedigen. Einfach FB kontaktieren und ein Vertriebler von FB arbeitet mit Ihnen gemeinsam die Möglichkeiten aus.

Beacon
Beacon wurde von Facebook im November 2007 gestartet und brachte dem FB-Management wochenlange Schelte ein. Mark Zuckerman musste sich Höchstselbst für die Schnitzer, die bei der Gewährleistung der Privatsphäre der User gemacht wurden, entschuldigen. Seither wurde es medial und akquisitorisch ruhig um Beacon, vom Markt genommen wurde es jedoch nicht.

Beacon erlaubt es den Werbepartnern FB Informationen über die Aktivitäten von FB-Nutzern auf den Partnerwebsites zu senden, um dort per Mini Feed und News Feed veröffentlicht zu werden. So kann z.B. ein Onlinereisebüro eine Mitteilung über die gerade vom User gebuchte Reise oder den gebuchten Flug senden. Diese Meldung erscheint dann im Profil des Users und wird entsprechend an die News Feeds seiner Freunde gesandt.
Stein des Anstoßes war bei dieser Funktion, dass ursprünglich nur ein Opt-Out der einzelnen Facebook-Nutzer für Beacon möglich war, welches auch noch relativ unauffällig platziert war (ein Strolch wer schlimmes dabei denkt). Das brachte FB gewaltig Ärger, zu dem sich auch noch uneinsichtige Erstreaktionen des Management addierten. Dann war Beacon kurzzeitig weg und erschien mit einer Opt-In-Funktion wieder, die ausdrücklich verlangt, dass der User der Beacon-Funktionalität zustimmt. Zusätzlich erfolgt bei jeder Beacon-Aktion, die man veranlasst, eine nochmalige Abfrage, ob man diese Information in sein Feed einspielen möchte.
Da die Mehrzahl der User sich im Umfeld dieser Diskussionen gegen Beacon entschied, ist die Reichweite derzeit nicht sehr groß. Hier muss erst Gras über die Geschichte wachsen und neue unvorbelastetete Nutzerschichten einbezogen werden.
Umfragen
Umfragen bieten Werbetreibenden eine einfache Möglichkeit schnell eine Untersuchung in ihrer Zielgruppe durchzuführen. Die Ergebnisse werden in Echtzeit in ein Dashboard geliefert, wo sie nach Alter und Geschlecht differenziert werden können. Abhängig von den Zielvorgaben können Hunderte Antworten innerhalb einer Stunde erreicht werden.

Facebooks Ad Networks
Als Facebook im Mai 2007 seine Plattform startete, versprachen sie den Applikationsentwicklern ihre eigenentwickelten Applikationen selbst zu vermarkten zu dürfen und 100% der Erträge behalten zu können. Dieses Marketingumfeld führte zur Gründung einer neuen Nische von Ad Networks, die die Applikationen in Facebook mit Werbeeinblendungen bedienen können.
Während die Qualität dieser Netzwerke sehr unterschiedlich ist, sind sie doch ein wichtiges Mittel um die FB-User zu erreichen, die ja über bestimmte Applikationen auch als Zielgruppe zugeordnet werden können. Werbeplätze werden auf CPM, CPC, CPA und CPI (cost per installation auf der jeweiligen Applikation)-Basis verkauft. Führend sind die Firmen SocialMedia, RockYou und Lookery
Facebook Plattform Applikation Sponsoring
Werbetreibende, die nach mehr integrierten Möglichkeiten in FB-Applikationen suchen, können sich direkt an Applikationsentwickler wenden und ein direktes Sponsoring vereinbaren. So haben Getränkekonzerne „Drink-Sharing“-Applikationen gesponsert.
Gesponserte Facebook Gruppen
Bevor FB seine Pages (Seiten) startete waren die Gesponserten Gruppe die einzige Möglichkeit für Werbungtreibende eine eigene Präsenz in FB zu haben. Gesponserte Gruppen sind FB-Gruppen mit der Möglichkeit den HTML-Code in bestimmten Regionen der Seite anzupassen.
Die Kosten für die Miete einer solchen Seite starten bei 100.000 USD monatlich. Es überrascht nicht, dass die Zahl von Gesponserten Gruppen sehr klein geblieben ist.
admin @ August 7, 2008
Social Networks
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Ich habe im Internet ein sehr gutes Essay von William Deresiewicz über die Lehre an den berühmten Ivy LeLeague Universitäten der USA gefunden und gelesen.
Der Link hier:
www.theamericanscholar.org/su08/elite-deresiewicz.html
Warum ich hier darauf eingehe ? Im letzten Drittel beschäftigt sich D. mit den Fragen Freundschaft, Einsamkeit, Alleinsein bezogen auf seine Studenten.
I taught a class several years ago on the literature of friendship. One day we were discussing Virginia Woolf’s novel The Waves, which follows a group of friends from childhood to middle age. In high school, one of them falls in love with another boy. He thinks, “To whom can I expose the urgency of my own passion?…There is nobody—here among these grey arches, and moaning pigeons, and cheerful games and tradition and emulation, all so skilfully organised to prevent feeling alone.” A pretty good description of an elite college campus, including the part about never being allowed to feel alone. What did my students think of this, I wanted to know? What does it mean to go to school at a place where you’re never alone? Well, one of them said, I do feel uncomfortable sitting in my room by myself. Even when I have to write a paper, I do it at a friend’s. That same day, as it happened, another student gave a presentation on Emerson’s essay on friendship. Emerson says, he reported, that one of the purposes of friendship is to equip you for solitude. As I was asking my students what they thought that meant, one of them interrupted to say, wait a second, why do you need solitude in the first place? What can you do by yourself that you can’t do with a friend?
So there they were: one young person who had lost the capacity for solitude and another who couldn’t see the point of it. There’s been much talk of late about the loss of privacy, but equally calamitous is its corollary, the loss of solitude. It used to be that you couldn’t always get together with your friends even when you wanted to. Now that students are in constant electronic contact, they never have trouble finding each other. But it’s not as if their compulsive sociability is enabling them to develop deep friendships. “To whom can I expose the urgency of my own passion?”: my student was in her friend’s room writing a paper, not having a heart-to-heart. She probably didn’t have the time; indeed, other students told me they found their peers too busy for intimacy.
Falls noch Fragen offen sein sollten, warum Facebook genau dort entwickelt wurde, wo es herkommt, und warum es so aussieht, wie es eben jetzt aussieht.
admin @ Juli 8, 2008
Marketing, User Generated Content
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Durch Tripr.tv wurde eine Hotelbewertungsplattform vorgestellt, die ausschliesslich auf Videos der Hotelgäste basiert. Gäste, deren Videos zu Buchungen führen erhalten dann ein Drittel der Buchungsprovision als Belohnung.

Tripr.tv sieht Vorteile der Videos gegenüber Texteinschätzungen insbesondere in deren höherer Glaubwürdigkeit. Um ein Video aufzunehmen müsse man im Hotel gewesen sein. Bösartige oder gefälschte Gästemeinungen seien damit sehr erschwert. Videos vermitteln auch besser Look und Feel des Hotels.
admin @ Juni 29, 2008
Marketing, Social Networks, User Generated Content
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Stephen Joyce von von Sentias, ein T-List-Blogger-Kollege aus Vancouver (Kanada) hat sich in dieser Slideshow mit dem Zusammenhang zwischen dem berühmten “Longtail” im Tourismus und dessen Umsetzung in sozialen Netzwerken beschäftigt. Vorab werden andere wichtige Web 2.0-Tools, wie Blogs, Kundenbeurteilungen und Wikis betrachtet.
Ab Folie 60 geht es mit sozialen Netzwerken los. Als Herausforderung sieht er:
- der Leistungsanbieter kann den Inhalt nicht (oder nur begrenzt) kontrollieren, sondern muß einen Weg finden damit umzugehen.
- Soziale Netzwerke basieren auf Personen und nicht auf Unternehmen. Jemand muß das Unternehmen, die Marke repräsentieren!
- Ein höheres Niveau an eigener Beteiligung ist notwendig.
Daraus resultieren natürlich auch Möglichkeiten:
- direkter Kontakt zum Teilnehmer.
- Fragen und Antworten spezifisch ausgerichtet auf die eigene Region.
- fügt dem Online-Auftritt ein menschliches Element hinzu.
Als Tipps gibt Stephen mit auf den Weg:
- herauszufinden, wer im Unternehmen schon soziale Netzwerke, wie Facebook, MySpace, Lokaliste, StudiVZ o.ä. nutzt.
- eventuell einen Service anzubieten, der die Marke stärkt, ohne direkt mit ihr verbunden zu sein.
admin @ Juni 29, 2008
Marketing, Social Networks
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Für das aggressive Guerillamarketing bietet Facebook eine Vielzahl von Möglichkeiten die Freunde anzusprechen und damit auch sein Zielpublikum zu erreichen. Das Beste daran – sie sind alle KOSTENLOS.
1. Das Profil

Der Punkt mit dem alles in Facebook anfängt ist das eigene Profil. Im Prinzip ist das Profil wie eine Landing Page die Besucher zu Freunden machen soll und sie dann auf bestimmte Bereiche der Identität führen und dafür begeistern sollte.
Das Profil ist nicht nur die Seite, über die man die beste Kontrolle hat, sondern auch der Platz, an dem man am besten und authentischsten seine eigene Begeisterung für eine Marke, ein Unternehmen oder ein Produkt, das man promoten will, ausdrücken kann. Hier gehört die Story hin, warum die Produkte oder Dienstleistungen so interessant und wertvoll sind. Dafür kann man die Infos zur Person, zur Arbeit, Fotos und verschiedene Applikationen verwenden um einzelne Aspekte besser darzustellen.
Wenn Sie Ihre eigene Person nicht mit dem Produkt oder der Dienstleistung, die Sie promoten möchten, nicht in Verbindung bringen wollen, ist Facebook nicht die richtige Lösung. Eine der Besonderheiten Facebooks ist eine Kultur der Transparenz, die Nichtauthentisches entwertet oder ignoriert. Wer die realen Menschen hinter einem Produkt nicht zeigen will, sollte nicht auf Facebook setzen.
Meistens wird unterschätzt wie viele Page Views das Profil generiert. Eine der verbreitetsten Gewohnheiten der Facebook-Gemeinde ist es, durch die Profile der Freunde zu browsen und Profile von Leuten zu verfolgen, über die man gerne mehr wissen möchte. Verbunden mit hunderten von Kollegen, Kunden, Partner und Freunden bekommen Sie viel Traffic – nutzen Sie diese Möglichkeit.
2. Facebook Gruppen

Gruppen sind der älteste und einfachste Weg eine Community um seine Marke oder sein Produkt auf Facebook aufzubauen. Mit der Gruppe schaffen Sie einen zentralen Platz für Kunden, Kollegen und Freunde um an der Diskussion um die Marke teilzunehmen. Die Gruppen beinhalten schon vorinstalliert die Möglichkeit für Diskussionsforen und Uploads für Fotos, Videos und Links. Sie können News und Updates so oft Sie wollen an die Gruppenmitglieder senden, welche dann in deren Facebook Inbox landen. Das Beste – Sie können so viele Gruppen anlegen, wie Sie wollen.
Gruppen sind einer der leichtesten Wege Virales Marketing in Facebook zu starten. Wenn jemand Mitglied Ihrer Gruppe geworden ist, kann er sehr einfach seine Freunde einladen ebenfalls Mitglied dieser Gruppe zu werden durch ein schon eingebautes Einladungs-Feature. Falls Ihre Gruppenteilnehmer wirklich begeistert sind kann die Gruppe dadurch sehr schnell wachsen. Zusätzlich erscheint üblicherweise Ihr Gruppenname auf dem Profil des Mitglieds. Dadurch entsteht zusätzlicher Traffic auf Ihrer Gruppenseite.
Ebenso wird üblicherweise eine Meldung (Feed) in den Startseiten der Freunde des neuen Gruppenmitgliedes kreiert, der über diese neue Gruppenmitgliedschaft informiert. Auch dadurch entstehen sehr viel Traffic und neue Mitgliedschaften in Ihrer Gruppe.
Facebook Gruppen haben aber auch ihre Grenzen. Da ist zuerst die Begrenzung der Anzahl versendbarer Mitteilungen. Diese ist in den letzten Tagen auf 5.000 angehoben worden, womit auch größere Gruppen als früher (1.500) sinnvoll werden.
Wenn die Gruppe eine bestimmte Größe und Bekanntheit erreicht hat, wird sie (wie alles im Internet) auch zum Spamziel. Zeit ist einzuplanen um die Wall posts und die Diskussionen spamfrei zu halten und Spammer an Facebook zu melden.
Letztendlich sind die Gruppen in ihrer Funktionalität nicht durch Applikationen erweiterbar. Dafür brauchen Sie eine Facebook Page.
3. Facebook Seiten (Pages)

Pages unterscheiden sich von Gruppen in folgenden wichtigen Punkten:
- Pages sind anpassbarer als Gruppen. Sie können HTML, Flash oder Facebook Apps hinzufügen um die Funktionalität und die Ausdruckskraft ihrer Seite zu erweitern.
- Pages bekommen bessere “Bumper Stickers” – Plätze auf den Profile Ihrer Fans.
- Es gibt keine zahlenmäßige Begrenzung der an Ihre Fans versendbaren Nachrichten, wie in den Gruppen.
- “Fans” können NICHT ihre Freunde einladen, ebenfalls Fan dieser Seiet zu werden. Sie müssen diese Seite entweder mit ihren Freunden “teilen” (“Share”) oder diesen bemerken es auf deren Profil oder durch den News Feed.
Pages sind eine gute Möglichkeit für SME oder lokal tätige Unternehmen eine Präsenz auf Facebook zu schaffen.
4. Facebook Events

Mit Facebook Events kann jeder Marketingevents, Sponsored Parties, Produktstarts oder andere für das Unternehmen interessante Termine oder Ereignisse promoten.
Wenn Sie ein Event anlegen erhalten Sie eine vollständige Seite ähnlich einer Gruppe einschließlich eines Wall, Diskussionsforum, Fotos, Videos und Links. Sie können alle Ihre Freunde zum Event einladen. Diese erhalten eine spezielle Notification mit einem “u.A.w.g.” (um Antwort wird gebeten - RSVP). Ebenso können Sie weitere Admins zum Event hinzufügen, die ebenso alle ihre Freunde einladen können.
Bei allen, die sich zum Event anmelden erscheint dies in der News Meldung, womit weitere Aufmerksamkeit erzeugt wird.
Facebook Events macht es einfach Hunderte von Personen zu erreichen, die Gästeliste zu verwalten und die Community um das kommende Event aufzubauen.
5. Facebook Notizen und Fotos

Notizen und Fotos sind zwei Facebook Apps, die es erlauben Blogposts und Bilder mit seinen Freunden zu teilen. Sie können diese nutzen um Content über Ihre Marke oder Ihr Produkt zu posten. Bleiben Sie jedoch authentisch, spammen Sie nicht!
Ein Feature, das bei Facebook Notizen und Fotos häufig übersehen wird ist das “tagging”. Wenn Sie ein eine Note oder ein Foto veröffentlichen können Sie diese mit dem Namen eines Freundes „taggen“, der eventuell darin „enthalten“ ist. Dieser erhält dann eine Notification und einen Eintrag in der News Meldung. Sie können auch Freunde „taggen“, die nicht direkt auf dem Foto drauf oder in der Note erwähnt sind, sondern deren Aufmerksamkeit Sie einfach auf diesen Content lenken wollen.
6. Facebook Nachrichten

Das Wachstum der Facebook Nachrichten als populäre Alternative zur E-Mail verwirrt wohl “ältere Semester”, zeigt aber auch, dass hier ein relevantes Instrument für gezieltes Marketing innerhalb Facebook entstanden ist.
Nachrichten sind wie E-Mails, aber mit weniger Features. Facebook bietet keine Suche, keine Sortierung, keinen Filter, Kategorien oder sonstige Nachrichtenkennzeichnung. Während die Facebook Datenschutzbestimmungen es nicht erlauben das vollständige Profil der meisten Facebooknutzer zu sehen, können Sie jedoch jedem eine Nachricht senden.
Auf jeden Fall hat Facebook intensiv am Spamschutz gearbeitet und verhindert daher den Versand von großen Mengen an Nachrichten. Bei Spamverdacht schließen Facebooks Systeme Ihren Account automatisch!
7. Facebook Marktplatz

Der Marktplatz ist Facebooks Kleininserateservice. Sie können Verkaufsangebote oder Suchanzeigen in jedem Ihrer Netzwerke kostenlos posten. Bisher musste man für das Veröffentlichen in weiteren Netzwerken jeweils 1 USD bezahlen. Wie das mit der geplanten Auflösung der Netzwerkstruktur wird ist noch offen.
Wie bei den Nachrichten führt Spamming auf dem Marktplatz zur Abschaltung des Accounts und zur Entfernung der Werbung. Es lohnt also nicht.
Der Marktplatz wird durch die User nicht so stark genutzt wie andere Anwendungen. Man kann jedoch bei jeder Response auf ein Angebot das vollständige Profil des entsprechenden Users sehen, unabhängig davon, ob es sich um einen Freund handelt oder nicht.
8. Facebook Teilen (Share) / Posted Items

Facebook Share ist eine Facebook App mit der sich jede Gruppe, Event, Photo, Link oder Applikation promoten lässt, indem
- ein Eintrag unter Posted Items in Ihrem Profil erfolgt
- oder es direkt in die Inbox Ihrer Freunde gesandt wird.
Wenn man es auf das eigene Profil sendet kann man einige Sätze Kommentar dazu verfassen. Jedenfalls ist das Versenden in die Inbox der Freunde der effektivere Weg und führt eher zu werthaltigen Klicks.
9. Facebook Networks
Facebook Netzwerke sind wie Gruppenseiten für alle die einem gemeinsamen Uni-, Firmen- oder Landesnetzwerk angehören. Hier können sich alle Netzwerkmitglieder austauschen. Das ist aber auch der spamgefährdedste Ort in Facebook und man kommt leicht in Spamverdacht, obwohl man reale Angebote macht. Hier ist Vorsicht geboten.
10. Kurzmeldungen und Neuigkeiten
Das Tool, das Ihre Marketingaktivitäten am meisten verbreitetet ist Facebooks Neuigkeiten (News Feed). Man kann nicht direkt in den Feed publizieren (außer durch Apps). Facebooks Kurzmeldungen und Neuigkeiten zeichnet die Anteilnahme der User an Ihrer Marke auf und verteilt sie an deren Freunde, Netzwerke und darüber hinaus, wodurch Ihre Kampagne erst den richtigen Schub erhält.
Wann immer Facebooknutzer Ihrer Gruppe beitreten, an einem Event teilnehmen wollen, Fan Ihrer Page werden, eines Ihrer Fotos oder Videos teilen fügt Facebook automatisch einen Feedeintrag zu deren Kurzmeldungen hinzu. Diesen Eintrag können alle sehen und er befindet sich häufig an deutlich sichtbarer Stelle in deren Profil. Gleichzeitig wird ein Eintrag an die Neuigkeiten der Freunde gesandt. Die Neuigkeiten befinden sich üblicherweise auf der Startseite ganz oben, so dass auch dort eine herausgehobene Platzierung erfolgt. So kann eine Kurzmeldung Hunderte von Nutzern erreichen.
Der Beitrag “7 Tipps für Werbung in Facebook” folgt in den nächsten Tagen.
admin @ Juni 26, 2008
Social Networks
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Immer wieder wird nach leicht zugänglichen Erklärungen für die Veränderungen, die das Web 2.0 mit sich gebracht hat, gefragt.
Eine Broschüre, die ich da empfehlen kann ist jetzt von der MFG Innovationsagentur für IT und Medien des Landes Baden-Württemberg veröffentlicht worden. Der Titel ist “ a digital lifestyle – leben und arbeiten mit social software”. Es wird in einzelnen Artikeln von namhaften Autoren aus Wissenschaft und Wirtschaft ein Einblick in die verschiedenen Tools, Entwicklungen und Perspektiven gegeben. Gut geeignet für Einsteiger. Oder Mitnehmen zum Kunden und da lassen.

Man kann die Broschüre kostenlos im Netz downloaden oder für 15 Euro erwerben und zusenden lassen.
Hier der Link:
Download auf www.digital-lifestyle.mfg-innovation.de
admin @ Juni 25, 2008
Marketing, Social Networks
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Der Blog Inside Facebook hat eine aktuelle Auflistung der 50 meist genutzten Facebook Applikationen gepostet.
Die genaue Liste kann man hier nachlesen.
Ich möchte mich eigentlich auf eine Zusammenfassung beschränken.
50 Apps – davon sind:
- 21 Spiele
- 15 Flirten
- 10 gemischte Anwendungen (Flirten und Content-Sharing möglich)
- 4 Content-Sharing
Eine mit Reisen verbundene Applikation erscheint nicht unter den Top 50.
Marketingseitig wieder die Grundaussage, daß man mit Fingerspitzengefühl die Spiele und Flirt-Apps zum Branding nutzen kann. Beim Content Sharing ist dann schon mehr Inhalt vermittelbar.
Als Top-Entwickler haben sich von der Anzahl der Nutzer Slide vor Rock You und Zynga plaziert, wobei Zynga mit 6 Apps unter den Top 50 vertreten ist. Zu den besten Spieleentwicklern gehört auf jeden Fall auch Playfish, die 3 Games unter die Top 10 Games bringen konnten.
admin @ Juni 24, 2008
Marketing, Social Networks
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Meine Kollegen von Tourismuszukunft haben sich vor kurzem mit der Entwicklung des Auditoriums für Fanpages in Facebook an einem von ihnen aufgesetzten Beispiel beschäftigt. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung waren es 326 Fans dieser Seite nach einem Monat. Die „Buchungskurve“ zeigte deutlich den Charakter einer viralen Marketingaktion. Inzwischen ist die Zahl bestimmt knapp unter 500 (?).
Zu der Zahl kann man nur gratulieren. Zum Vergleich:
- die offizielle Österreich-Fanpage hat 57 Fans
- die inoffizielle Österreich-Fanpage von tips4travel.com hat 450 Fans
- Südtirol hat 165 Fans
- die Schweiz 541 Fans
- Deutschland 486 Fans.
Spasseshalber habe ich einen Blick über den Teich gewagt und mal geschaut, ob meine Kollegen aus British Columbia sich auch eine Fanpage zugelegt haben. Habe keine gefunden, aber auf Platz 1 unter British Columbia – Seiten war der Ort Nelson – mit 1.270 Fan. Der Ort hat selbst nur 9.258 Einwohner laut Wikipedia.
Der Blick auf die Beiträge dort zeigte, was man mit einer solchen Seite erreichen kann (Potential vorausgesetzt). Das reichte von „Ich will wieder zurück nach N., damit meine Kinder dort aufwachsen können“ bis zu „Ich habe hier soviel gelesen, nächsten Monat mache ich einen Trip nach N.“. Was will eine Stadt / Destination mehr.
Mir fiel auch auf, daß keine der oben genannten Fanpages auf ihren „Mutterwebpages“ referenziert wurde. Web 2.0 war eigentlich überhaupt nicht auf diesen Seiten präsent (UGC, Rich Media). Damit wird natürlich einiges an Effekt verschenkt. Eine Stand-Alone-Fanpage ist gut fürs Gemüt der IT-Abteilung, aber ein Faux Pas im Multi Channel Marketing.

Das Freizeitplanungstool freitimer.net ist seit letzter Woche auch mit einer Page in Facebook vertreten. Offenbar geht man hier etwas verhalten ran, denn auch bei freitimer fehlt auf der Website der Hinweis auf die Facebook-Seite. Vielleicht Absicht, da noch Applikationen nachgeschoben werden sollen ?
admin @ Juni 23, 2008
Marketing, Mobile Web, Social Networks
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Das Startup Freitimer möchte den zu erwartenden Hype um die Fußball-EM 2008 nutzen um zu zeigen, was man den Nutzern sozialer Netzwerke als Mehrwert anbieten kann.

Da ist das Ding! – Der EM-Planer von freitimer
Mit dem kostenlosen EM-Planer von freitimer (www.freitimer.net/index/special) wird man an die EM-Spiele erinnert. Die Spieltermine landen im persönlichen Kalender.
Nur noch den Treffpunkt hinzufügen und die Freunde einladen – und schon kann der gemeinsame Fußballabend beginnen.
freitimer zeigt zusätzlich eine Auswahl der wichtigsten Fan Feste und Public Viewing Veranstaltungen sowie die Stadien in einer Karte an.
Die Methodik hinter diesem Angebot zeigt aber auch, wohin der Weg bei entsprechender Reichweite eines solchen Dienstes gehen kann. Mit der EM steht ein Event von allgemeinem Interesse im Mittelpunkt. Ebenso können auf diesem Wege aber auch Events kommerziell promotet werden. Reichweite und Zielgruppe natürlich vorausgesetzt.
admin @ Juni 4, 2008
Marketing, User Generated Content
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Danke für die Anerkennung, werde mich bemühen regelmässiger zu schreiben, aber die Polemik werde ich mir wohl nicht mehr verkneifen können (und auch nicht wollen !).
Die Top hotel-Redaktion hat sich im Web umgesehen und nach den besten Hotel-Blogs gefahndet. Nicht unbedingt nach den Web-Tagebüchern der Hotels selbst, sondern vielmehr nach denen von neutralen Beobachtern. Dabei führen wir hier nur jene Blogs auf, die die nötige Relevanz für den deutschen Markt haben, die in passablen Rhythmen aktualisiert werden und sich nicht nur aus Pressemeldungen bestücken.
Tourismus-Zukunft.de
Für alle, die das große Ganze suchen, ist dieser Blog ein geeigneter Einstieg. …
hotelflair.de
Das Reiseportal Kinkaa …
traveltechnologyconsultancy.com
Reiseberater Detlef Meyer konzentriert sich stark auf die Blog-Szene, auf deren Events und Entwicklungen sowie auf soziale Netzwerke. Seine Einträge kommen eher unregelmäßig und sind stellenweise sehr persönlich und mitunter polemisch. Der Blog ist sicher keine umfassende Informationsquelle, hat aber immer wieder kleine Highlights zu bieten, die es allerdings zu suchen gilt.
legourmand.de
Die ersten Sekunden beim Besuch des Blogs von Götz A. Primke …
travolution.blogspot.com
Der englische Blog …
hotel-blogs.com
Eine Pflichtadresse …
tourino.biz
Der Berliner Texter Axel Eickhof …
Unter dem Strich ist die deutsche Blog-Landschaft ziemlich dünn besiedelt. Österreich ist um vieles weiter, ganz zu schweigen von England und den USA.
TOP HOTEL | Hotelblogs
admin @ Mai 28, 2008
Marketing, Social Networks
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Ich beziehe mich hier auf einen Blogbeitrag von Florian im tourismus-zukunft.de-Blog
Wir denken, dass gerade in Facebook die Möglichkeiten touristische Inhalte zu transportieren gegeben sind. Allein in der Geschäftslösung Beacon steckt unglaublich viel touristisches Potential (”Dein Freund Hans Mustermann hat gerade eine Reise bei XY gebucht. Willst du mit ihm fahren?”, “Dein Freunde Franz und Willi fahren gemeinsam nach Ischgl, sind deine Ski schon eingemottet?”, etc.). Wieso sollte der potentielle Gast, wenn er sowieso einen großen Teil seiner Online-Zeit in dem SN verbringt, dann noch weitere Informationsquellen bemühen, wenn er Informationen direkt von seinen “Freunden” bekommen kann. Die Anbieter und Destinationen die es schaffen den Kunden dort anzusprechen und Aufmerksamkeit zu generieren, wo er sich einen Großteil der Zeit aufhält, werden unseres Erachtens gewinnen.
Florian und seine Bloggerkollegen haben selbst eine Page in Facebook http://www.facebook.com/pages/tourismuszukunftde/10741641578.
Facebook und andere SN werden uns sicher noch lange beschäftigen.
Pessimistisch bin ich eigentlich nicht, sehe aber zur Zeit noch keinen “Knaller” im E-Commerce bei Facebook (und eigentlich auch nicht bei anderen SN, Ausnahme MySpace für Musik und Kunst).
Was geht : Branding geht jetzt schon. Entwickle eine millionenfach genutzte Applikation und drück ihr dein Logo auf (oder kauf dir den Platz auf der App). Die App muss gar nichts wirklich mit dem Kerngeschäft zu tun haben (wichtig ist engagemant, d.h. games, fun, siehe die Spitzenreiter der Apps).
Apps müssten auch für alle social activity tools interessant sein. Jemand, der wie Freitimer (ein bemerkenswertes Start-Up), die Aktivitäten seiner überwiegend jungen User untereinander koordinieren lässt findet mit Sicherheit in der FB-Community begeisterten Anhang. da kann es dann wie oben beschrieben laufen.
Pages gehen, werden aber noch zu wenig genutzt. Siehe zur Nutzung das Booklet von Facebook: http://www.techcrunch.com/2008/04/21/facebook-publishes-insiders-guide-to-viral-marketing/.
Dann sollte damit auch aktiv gearbeitet werden.
“Beacon” - von dem Schuss ins eigene Knie hat sich das FB-Management scheinbar bis heute noch nicht richtig erholt. Der Aufschrei bezüglich der Privacy war selbst für die eigentlich hartgesottenen Amerikaner gewaltig und FB musste nach Tagen des Nicht-Begreifen-Wollens ganz heftig zurückrudern. Da XING sich etwa zeitgleich etwas ähnliches geleistet hat werden Modelle wie Beacon für einige Zeit ganz flach gehalten werden.
Also, ich würde ja gerne mal mit einer Destination oder einem anderen Leistungsträger solch ein FB-Marketing-Szenario durchspielen.
Potential ist da, aber es wird nicht genutzt ! Und das Potential ist auf FB, MySpace und LinkedIn und nicht auf XING oder StudiVZ, da die Ausländer einfach offener sind und sich schon weit von dem eigentlichen “reinen Netzwerk” wegbewegt haben.
admin @ Mai 28, 2008